Konzeptskizzen Wettbewerbsphase
Konzeptskizzen Wettbewerbsphase
Grundriss Wettbewerbsphase
Grundriss Wettbewerbsphase
Schnitte Wettbewerbsphase
Schnitte Wettbewerbsphase
Visualisierung Innenhof, Wettbewerbsphase
Visualisierung Innenhof, Wettbewerbsphase
Konzeptskizzen Vorprojektphase: Raumbildung Innenhof und grüner Sockel mit Gartenzimmern
Konzeptskizzen Vorprojektphase: Raumbildung Innenhof und grüner Sockel mit Gartenzimmern
2005_V_01_140625 Situation Vorprojekt Webseite
Grundriss Vorprojekt Etappe 1, Ausschnitt
Grundriss Vorprojekt Etappe 1, Ausschnitt
2005_V_02_140808_Schnittansicht_B
Ausgangslage
Ausgangslage
Ausgangslage
Ausgangslage

Neue Baugenossenschaft Horgen

Der umgekehrte Garten

Die Wohnüberbauung Floraweg der Neuen Baugenossenschaft Horgen wird mit einem Ersatzneubau aktuellen Bedürfnissen und Wohnstandards angepasst. Mit der baulichen Verjüngung soll die nächste Genossenschafter-Generation in die Siedlung geholt werden. Der Masterplan für das gesamte Areal ist langfristig ausgelegt. In enger Verflechtung von Architektur und Landschaftsarchitektur werden sechs Punktbauten den grosszügigen Innenhof fassen. Der Aussenraum knüpft an bestehende Qualitäten an und bleiben offen für die Nachbarschaft und den Weitblick auf den See. In der ersten Etappe werden die zwei untersten Gebäude an dem steilen Hanggrundstück ersetzt und die bestehende, steile Fussgängererschliessung entschärft.

80 Genossenschafts-Parteien teilen sich heute den gesamten Aussenraum der Anlage und nutzen ihn wie einen charmanten Flickenteppich in sehr individueller, doch immer gemeinschaftsverträglicher und offener Weise. Diese Haltung findet im Entwurf einen neuen gestalterischen Ausdruck und Rahmen: Wie ein vegetativer Sockel fasst ein blühender, hüfthoher Kleinstrauchgürtel die beiden Neubauten und nimmt damit das bestehende Prinzip der Pufferzonen um die Gebäude auf. Der neue, poröse grüne Sockel kehrt das Prinzip des Gartens um: Der Garten ist für einmal nicht Umgebung, sondern räumliche Gegebenheit, aus der sich die Aufenthaltsräume herausschälen. Wie Zimmer öffnen sich Freiräume im Blütenmeer. Rigide Grenzen wie Zäune brauchen sie nicht, die Zonierung in private und gemeinschaftliche Räume ist selbsterklärend und einladend. Der Sockel ist aber auch Rahmen und definiert als neues Komplementär der bestehenden Strukturen den zentralen Innenhof der Überbauung mit. Die offene, baumfreie Mitte des Hofes bleibt das Zentrum der Genossenschaft mit freiem Blick auf den See. Rückzugsraum und Offenheit, Privatheit und Weitblick werden in bestem genossenschaftlichem und nachbarschaftlichem Sinn kultiviert.

Auftraggeber

Neue Baugenossenschaft Horgen

Ort

Horgen

Zeitraum

2012 Studienauftrag
2013 Vorprojekt
2014 Bauprojekt
Realisierung voraussichtlich bis Ende 2017

Leistungen

Eingeladener
Studienauftrag, 1. Preis
Vorprojekt, Bauprojekt
Weitere Leistungsphasen noch offen

Zusammenarbeit

Herzog Architekten AG, Zürich

↗ www.herzog-architekten.ch