Der Verlauf der Neuen Axenstrasse N4
Der Verlauf der Neuen Axenstrasse N4
1896 Neue Axenstrasse Verlauf Teil 1 Web icc
1896 Neue Axenstrasse Verlauf Teil 2 Web icc
1896 Neue Axenstrasse Verlauf Teil 3 Web icc
Istzustand 2013 am geplanten Beginn der Neuen Axenstrasse bei Ingenbohl
Istzustand 2013 am geplanten Beginn der Neuen Axenstrasse bei Ingenbohl
Visualisierung Portal Ingenbohl am Beginn der Neuen Axenstrasse
Visualisierung Portal Ingenbohl am Beginn der Neuen Axenstrasse
Entwurf zur Geometrie der Stützmauer, offene Strecke Ort
Entwurf zur Geometrie der Stützmauer, offene Strecke Ort
Studien zur Oberflächengestaltung der Stützmauer, offene Strecke Ort
Studien zur Oberflächengestaltung der Stützmauer, offene Strecke Ort
Die Lüftungszentrale Ort, ein monumentaler Bau, ist vom anderen Ufer aus nur teilweise sichtbar
Die Lüftungszentrale Ort, ein monumentaler Bau, ist vom anderen Ufer aus nur teilweise sichtbar
Die Lüftungszentrale Ort, vom Wasser aus gesehen
Die Lüftungszentrale Ort, vom Wasser aus gesehen
Subtile Einbettung des neuen Lüftungsschachtes bei Dorni, Ist- Zustand und Visualisierung
Subtile Einbettung des neuen Lüftungsschachtes bei Dorni, Ist- Zustand und Visualisierung
1896_140415_LBP_Situation Ingenbohl v2015

Neue Axenstrasse N4

Vexierbild mit Strasse

Die berühmte Panoramastrasse über dem Urnersee wird durch eine Umfahrung entlastet. Gäste statt Passanten, Ruhe statt Autolärm, möglichst unverbaute Blicke von der anderen Seeseite her und vor allem ein respektvoller Umgang mit dem sensiblen Landschaftsbild – und im Gegenzug eine effiziente Erschliessung für den Durchgangsverkehr: Das sind die Ziele des Projektes Neue Axenstrasse N4. Die neue Route wird hauptsächlich im Berg   –  durch verschiedene Tunnel und Galerien unter dem Fronalpstock hindurch  –  geführt.

Ziel der landschaftspflegerischen Begleitplanung ist, die baulichen Eingriffe in der sensiblen voralpinen Landschaft möglichst landschaftsschonend und raumsparend umzusetzen. Kunstbauten wie Lüftungsschächte und technische Zentralen, aber auch die Tunnelportale und Stützmauern werden gestalterisch wie ökologisch schonend in die Landschaft eingebunden.

Wo möglich gliedert der Entwurf die baulichen Eingriffe an bereits bestehende Kunstbauten der alten Axenstrasse an, um weitere Bauwerke in der bisher unberührten Landschaft zu vermeiden. Gestalterisch verzichten die Bauten zugunsten des bereits von Einbauten durchdrungenen Landschaftsbildes auf grundlegend neue Elemente und grosse Gesten. Vielmehr nehmen die Kunstbauten die Material- und Formensprache des Bestandes auf: Stützmauern sind mit Alpenkalk verkleidet, die eckigen Tunnelportale folgen einer klaren, durchgängigen Formensprache, die in Bezug zu den bestehenden Portalen der alten Axenstrasse wie auch zur Geländeform treten. Diese Haltung – die gestalterisch hochwertige Einordnung der neuen Elemente in eine Landschaft, welche naturnahe Berglandschaften, aber auch die alte Axenstrasse als integrales, künstliches Element in sich vereint – charakterisiert den gesamten Eingriff.

Auftraggeber

ASTRA Bundesamt für Strassen, Kanton Schwyz Baudepartement, Kanton Uri Baudirektion

Ort

Zwischen Ingenbohl und Gumpisch

Zeitraum

2010 Planersubmission
2012–2013 Auflageprojekt
2025 voraussichtliche Fertigstellung

Leistungen

Landschaftspflegerische Begleitplanung
Neue Axenstrasse N4
Auflage- und Ausführungsprojekt
Ausschreibung
gestalterische Leitung
Fachbauleitung

Zusammenarbeit

Ingenieure
INGE Axen mit den Ingenieurbüros
Lombardi AG
Locher AG
ARP AG
B+S AG
BG AG

Architektur
Eduard Imhof

↓ Tagesanzeiger online vom 27.5.2013