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Lorzenweg

Der goldene Mittelweg

" Manchmal liegt die Qualität der Landschaftsarchitektur weniger in der Architektur, sondern vielmehr in der Landschaft —darin, sie zu begreifen, ihre Qualitäten zu sichern und erlebbar zu machen, ohne sie übermässig anzutasten." So drückt es der Jurytext der Auszeichnung für gute Bauten Zug aus, mit dem der Lorzenweg 2016 prämiert wurde.

Der Lorzenweg von Cham nach Hagendorn ergänzt das Fussgängerwegnetz der Region um eine attraktive Verbindung; er erschliesst mit der bislang schwer zugänglichen Lorze ein Stück Naturlandschaft inmitten des Siedlungs- und Kulturlandes; er gibt dem Fluss aber auch etwas zurück: Wegbegleitende Renaturierungsmassnahmen werten das Landschaftsbild und das Ökosystem der Lorze auf.

Der Lorzenweg selbst erschliesst die Uferwelt mit einfachen Mitteln: Mit einem schlichten Fussweg und Orten des Aufenthaltes an landschaftlich und aus Sicht des Uferschutzes geeigneten Stellen: Elemente wie eine Sitzbank, eine Grillstelle, ein Kinderspielplatz oder Sitzstufen am Wasser bieten immer wieder Zugang und Einblicke in die Wasserwelt am Wegrand. Ein Holzsteg ermöglicht Blicke auf den stillen Lorzenstausee, hohe Brüstungen aus schrägen Lamellen machen die Menschen auf dem Steg für die Fauna des Sees unsichtbar. Der Mensch bleibt beobachtender Zaungast in einer Welt, die sonst Vögeln und Wasserlebewesen vorbehalten ist – der Gewässerraum bleibt ungestört.

Auszeichnung: Gute Bauten Kanton Zug 2011–2015

Auftraggeber

Stadt Cham

Ort

Zwischen Cham und Hagendorn

Zeitraum

2010 – 2011 Planung
2012 Baubeginn
2015 Eröffnung

Leistungen

Vorprojekt, Bauprojekt, Baubewilligung, Ausschreibung, Realisierung